Burgen und Schloesser - in interaktiven 360°-Panoramen


"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" - und ein Kugel-panorama sehr viel mehr als (tausend?) Bilder.

Die VR-Panoramafotografie ermoeglicht mir auf Grund der Komplettabbildung eines Standortes eine zeitgemaeßere und auch interessantere Praesentation von Burgen und Schloes- sern im Internet als nur mit einer Reihe von einzelnen Fotos. Der Betrachter befindet sich quasi in einer Kugel, hat einen


horizontalen 360° Rundumblick und dazu 180° in der Ver- tikalen - und kann ausserdem selbst mit der Maus oder den im Panorama befindlichen Buttons navigieren.


Start war am 02.01.2011, inzwischen sind bereits 93 Objekte aus 3 Staaten mit 239 interaktiven Panoramen online.




Burgen, Steinforts und Kloester in Irland


Irlands ereignisreiche Geschichte hat ueberall auf der Insel ihre steinernen Spuren hinterlassen. Die aeltesten Bauwerke sind eisenzeitliche Befestigungen wie z.B. das Staigue Fort oder Cahergall Stone Fort mit ihren runden ohne Moertel aufgeschichteten Mauern. Mit dem Christentum kamen dann Kloester,




Kirchen und die oft ueber 30 Meter hohen Rundtuerme, die zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert auf den Klosteranlagen errichtet wurden. Eigentlich waren sie Glockentuerme, dienten aber auch als Rueckzugsorte im Falle eines Angriffs. Aehnlich wie bei den Bergfrieden befanden sich die Eingaenge bis zu vier Meter ueber dem Erdboden, erreichbar ueber eine einziehbare Leiter. Ein bekanntes Bespiel hierfuer ist die Kilmacduagh Monastery mit ihrem sehr hohen, etwas schief stehenden Round Tower. Bedingt durch die fortwaehrenden Konflikte zwischen den anglo-norman-nischen Eroberern und dem einheimischen Adel findet man heute noch eine grosse Anzahl von Burgen und vor allem sogenannte Turmhaeuser, in der Regel kleine befestigte Wohnanlagen aus dem

15. bis zum 17. Jahrhundert. Einer der Hoehepunkte Irlands ist sicherlich der Rock of Cashel, ab dem 5. Jahrhundert Sitz der Koenige von Munster und von 1101 bis ins 18. Jahrhundert religioeses Zentrum, mit seinen Befestigungen und der eindrucksvollen Ruine der Kathedrale - heute stark belagert von unzaehligen Touristen. (weiter...)


Ordens- und Bischofsburgen im noerdlichen Polen



Auf dem Gebiet des Deutschen Ordens im ehemaligen West- und Ostpreussen im Norden Polens wurden ab dem 13. Jahrhundert zahlreiche Ordens- und auch Bischofsburgen errichtet. Viele dieser Burgen sind bis heute (teils als Ruinen) erhalten geblieben und werden unterschiedlich genutzt. Die Marienburg z. B.
zaehlt zu den groessten und bekanntesten mittelalterlichen Burgen in Europa. Sie war Hochmeistersitz des Deutschen Ordens und ist heute eine der groessten Touristenattraktionen Polens. Bestehend aus dem Hochschloss, dem Mittelschloss und einer Vorburg erstreckt sich die maechtige Anlage umgeben von zwei Mauerringen ueber 600 m entlang der Nogat. Die Ordensburgen Buetow und Rhein sowie die Bischofsburg Roessel wurden zu Hotels ausgebaut, in Barten ist ein Hotel in Planung. Rastenburg, Mewe, Marienwerder, Rehden, Strasburg, Gollub, Allenstein, Heilsberg, Osterode und Neidenburg - um nur einige zu nennen - sind als Museen eingerichtet, waehrend sich in Mohrungen, Preussisch Mark, Schoenberg und Kischau private Eigentuemer 

im Rahmen ihrer Moeglichkeiten um den Erhalt dieser historischen Bauwerke bemuehen. (weiter...)


ausgewaehlte Objekte in Multiresolution







Ordensburg Buetow - Polen
Wehrgang

Schloss Pillnitz - Sachsen
Wasserpalais



Deutschordensburg Marienburg - Polen
Kreuzgang Hochschloss

Castillo de Bellver - Spanien
Torre de I'Homenatge





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